Erste Tage in Vinon

Die ersten Tage in Vinon liefen bisher recht durchwachsen. Samstag und Sonntag waren sehr verregnet und absolut nicht fliegbar. Montag sah es in der früh zunächst auch nicht besser aus, allerdings entwickelte sich das Wetter dann recht schnell und wir konnten am frühen Nachmittag noch starten. Das Wetter war eher schwach und so war mein Tagesziel, die Wellen in der Gegend etwas zu erfliegen, da ich auf diesem Gebiet noch realtiv unerfahren bin. An den Rotoren des Lure bei NW-Wind bin ich beim ersten Anlauf gescheitert, beim zweiten Versuch hat es dann geklappt und ich konnte auf FL 115 steigen. Es ging dann direkt nach Norden, wo ich über Umwege an den Pic de Bure flog, dessen Rotoren auch eine gute Welle versprachen. Allerdings konnte ich nicht ins wirklich laminare Steigen vordringen, denn die Welle hat sehr stark pulsiert und gab kein gleichmäßiges Steigen ab. Nach wildem Tanz flog ich wieder nach Süden aufs Plateau de Valensole, wo eine kleine Wolkenstraße nochmal einen kleinen Ritt nach Norden ermöglichte. Allzuviele Kliometer gab das nicht, allerdings kenne ich mich jetzt deutlich besser in der Wellenfliegerei hier aus.

Am gestrigen Dienstag war wieder recht gutes Wetter, wo ich endlich mal wieder in die Berge im Relief fliegen konnte. Anfangs lief es extrem gut und ich kam schnell nach Norden, allerdings lag die Basis mit 2200m so tief, dass man kaum Handlungsspielraum hatte. Eine fatale Fehlentscheidung hat dazu geführt, dass ich am Guillaume abgeprallt bin und in Les Crots am Lac den Motor ziehen musste... Das war erstmal nicht schlimm, denn ich bin sehr früh gestartet und der Großteil des Tages lag noch vor mir, allerdings ist es mit der Motivation dann erstmal dahin.... Ich habe dann anschließend das Gas etwas rausgenommen und habe den verpatzten Tag dazu genutzt, wenigstens noch viele Stunden in der Luft zu verbringen. So bin ich einmal Quer durch die Berge nach Süden geflogen, um dann über Seyne im großen Bogen nach Gap und dann an den Pic de Bure zu gelangen, wo ich in eine Welle einsteigen konnte. Das gab dann doch noch ein Highlight, denn ich konnte auf 5000m steigen und bis kurz vor Sunset eine traumhafte Optik über den südfranzösischen Alpen genießen.

 

Heute gibt es wohl den letzten Flugtag vor dem nächsten Frontdurchgang, der wieder für warscheinlich 3 Tage alles lahmlegt. Das Wetter wird wohl ähnlich wie gestern und ich bin gespannt was der Tag so bringt. 

27.3.13 09:24

Letzte Einträge: Winternachtrag zum 894km-Flug am 18.06.2014, Die Saison 2015 beginnt., Gap, Feuerstein, Dobenreuth, ..., Papas erstes und mein drittes 1000er (mit der ASH), Umzug des Blogs

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